Startseite        Termine       Aktuelles        Biografie        Werke        Repertoire        Presse        Galerie        Video        Kontakt
   
 

PRESSE

"LES LUMIÈRES DE LA NUIT" / Kammerkonzerte des Theaters Rudolstadt 29. 4. / 7. 5. 2017

               "Ostthüringer Zeitung", 28. 4. 2017
               "Trio gibt romantische Kammerkonzerte"        
              
              "Saalfeld/Rudolstadt. Ein Programm mit Liedern ohne Worten stimmt das Kammermusik-Trio – Sima Tirov (Violine), 
               Grita Bühler (Violoncello) und Hannes Pohlit (Klavier) – in seinen romantischen Konzerten an. Am Samstag, 29. April, 
               in der Musikschule Saalfeld und am Sonntag, 7. Mai, in der Musikschule Rudolstadt lassen die drei Musiker Werke von 
               Mendelssohn Bartholdy, Claude Debussy, Max Reger und Hannes Pohlit erklingen. Beginn ist 19.30 Uhr. Mendelssohn 
               Bartholdy suchte in seinem Klavierkonzert d-Moll neue Herausforderungen. Dennoch: Liedhafte Melodien und geradezu 
               singende Instrumente zeichnen auch diese Komposition aus. Der Spätromantiker Debussy schuf seinen Liederzyklus 
               "Vergessene Weisen" etwa 40 Jahre später. Ohne Gesang, in einer Bearbeitung für Klavier und Violine von Hannes 
               Pohlit, wird das Werk erklingen. Hannes Pohlit, dem Publikum des Theaters Rudolstadt durch seine Musiken für die 
               "Faust_Eins"-Inszenierung bekannt, ist noch mit einem weiteren Werk präsent. Sein Klaviertrio "Les Lumières de la 
               Nuit" ("Die Lichter der Nacht") lässt Themen wie Licht und Schatten sowie Spuk- und Traumbilder anklingen. 
               Abgerundet wird das Konzert von Max Regers Cello-Suite Nr. 2 d-Moll, gespielt von Grita Bühler."

NEL FIUME ETERNO per clarinetto di bassetto e quartetto d'archi / Uraufführung 24. 4. 2016

   
           "rohrblatt - Die Zeitschrift für Oboe, Klarinette, Fagott und Saxophon", Juni 2016 (Harald Fricke)
               "Schweck & Seggelke feierten 20jähriges Bestehen"        

              "Der Abend brachte  mit dem Ravel Ensemble und dem äußerst inspririert aufspielenden Solisten Martin
                Bewersdorff (alle Mitglieder des Dortmunder Philharmonischen Orchesters) den Höhepunkt dieser wun-
                derbaren Klangwerkstatt.[...] Die nächste halbe Stunde war der Welturaufführung eines Quintetts von  
                Hannes Pohlit gewidmet, der dieses Werk ausdrücklich für die Bassettklarinette komponiert hat, die
                bekanntlich in der Tiefe über vier weitere Halbtöne bis zum tiefen C verfügt. Diese Möglichkeiten schöpfte
                der Komponist weidlich aus, führte die Klarinette in der Höhe aber auch in die mit Schnee bedeckten
                Regionen. Das Ensemble meisterte alle Vertracktheiten mit Bravour und großer Spielfreude. Auch ein 
                atemberaubendes dal niente schien für alle Spielerinnen und Spieler kein Problem.


FAUST_EINS (Ein Musik-Theater-Schauspiel, J. W. Goethe: Faust - Der Tragödie Erster Teil) / 7. 2. 2015

   
           "Freies Wort", 13. 2. 2015 (Frauke Adrians)
               "Soundtrack für Himmel und Hölle"        

              "Bravo. Endlich wieder ein "Faust" in Thüringen, der das Hinfahren - auch aus außer-thüringischer Entfernung -
               lohnt und bei dem das Hinsehen große Freude macht. Und das Hinhören ebenso, denn das Theater Rudolstadt
               durchwebt seinen "Faust I" mit Musik. Das Regie-Duo Steffen Mensching und Michael Kliefert hätte bewährte
               Faust-Kompositionen von der Renaissance bis Liszt in die Inszenierung einarbeiten können, doch die Rudolstädter,
               Schauspielensemble und Symphoniker gemeinsam, gehen gern mutigere Wege: Sie haben bei dem Komponisten
               Hannes Pohlit einen ganzen Faust-Zyklus aus zwölf Liedern und Orchesterstücken in Auftrag gegeben. Das war
               goldrichtig. Wer den Rudolstädter Faust-Soundtrack aus Pohlit, Alfred Schnittke und Charles Ives gehört hat - 
               nicht zu vergessen: auch "Veronika, der Lenz ist da" kommt vor und "Goethe war gut", so viel Revue-Einlage
               ist bei Mensching und Kliefert Ehrensache -, der wird in beim nächsten "Faust" andernorts vermissen.
               (...)
               Sein Tempo aber und seine Einzigartigkeit verdankt der Rudolstädter "Faust" seiner Musik: der atmosphärisch
               dichten Film- und Bühnenmusik von Schnittke, den Kneipengesängen, die Faust magische drei Mal zu der Aussage
               "Ich hätte Lust, nun abzufahren" verleiten, und vor allem den farbenprächtigen Pohlit-Kompositionen. 

                Sie reichen vom Osterchoral bis zum Hexentanz, vom A-capella-Kanon bis zum Stück für großes Orchester; sie 
                zeichnen Charakterbilder und spannen den Rahmen, in dem "Faust" sich abspielt: zwischen Volksfrömmigkeit und
                dem Grauen der blutig-obszönen Satansmesse. Zudem hat Hannes Pohlit den Monolog am Spinnrad so vertont, 
                dass man Gretchen die innere Unruhe endlich mal abnimmt.
                (...)
                Die "Faust I"-Premiere war ein Kraftakt für das ganze Haus, nicht bloß für den schwer erkälteten Regisseur/
                Intendanten
/Hauptdarsteller Steffen Mensching. Aber die Mühe hat sich gelohnt - und das Publikum dankte mit Jubel."


               "MDR - artour", 5. 2. 2015
               "Faust_Eins als Revue"

              (...) "Goethe hatte
mit seinem Faust Großes vor: Kein Geringerer als Mozart sollte mit seiner Musik aus 
                      aus seinem Drama ein Musiktheater-Spektakel machen. Mozart starb, bevor er sich dem Faust widmen
                      konnte. Hannes Pohlit nicht. (...) Wer das knapp dreieinhalbstündige Spektakel erleben möchte, dem
                      sei auf den Weg gegeben: Kurzweilig ist es in jedem Fall."


               "Thüringer Allgemeine", 9. 2. 2015
               "Untergrund-Orchester wird zur treibenden Kraft"

              (...) "Der Leipziger Komponist Hannes Pohlit hat eigens zwölf Stücke für die Inszenierung komponiert, darunter
                      Lieder für Mephistopheles und Margarethe
sowie chorische Werke wie "Christ ist erstanden", das vom 
                      Bürgerchor interpretiert wird, und eine düstere "Satansmesse" für die Walpurgisnacht." (...)            



INTERVIEW-PORTRAIT  
"Sachsen-Sonntag", 14. 9. 2014 (Jens Wagner)




INTERVIEW-PORTRAIT
"Leipziger Volkszeitung", 28. 7. 2014 (Lisa Berins)

    



KLAVIERABEND "HANNES POHLIT" (Franz Liszt, Richard Wagner, Carl Tausig, Hannes Pohlit) / 26. 10. 2013
  
            "DIE RHEINPFALZ", 29. 10. 2013 (Andrea Dölle)
               "LETZTE LIEBESGRÜßE"

              (...) "Schlüssstück des Abends war "Isoldes Liebestod", wiederum in Klavierfassung gebracht von Franz Liszt,
                     funkelnd und so überbordernd dramatisch, dass einem der Atem stockte. Der Beifall in dem gut besuchten
                     Konzert war entsprechend lang und begeistert. Hannes Pohlit musste zwei Zugaben drauflegen, bis man 
                     ihn gehen ließ."


KLAVIERABEND "O SINK HERNIEDER, NACHT DER LIEBE" (Richard Wagner, Franz Liszt, Carl Tausig) / 28. 9. 2013
  
            "DIE RHEINPFALZ", 02. 10. 2013 (Margot Wambsganß) 
               "FARBE, GLANZ, KONTUR / Hannes Pohlit bei den Musikwochen in Leinsweiler"
              (...) "Franz Liszt kennt man als Klaviervirtuosen mit Sinn für Show-Effekte, und nicht wenige heutige Pianisten wandeln
               auf diesen Pfaden. Nicht so Hannes Pohlit. Diesem eher bescheiden wirkenden Künstler kommt es nicht auf Effekt-
               Hascherei an. Seine flinken Finger verbinden solide Virtuosität mit der Eleganz eines Chopin und der Brillanz eines
               Czerny. Stets zeigt er sich als feinsinniger Gestalter, der jeden Ton zu schätzen weiß und ihm Farbe, Glanz und Kontur 
               gibt. So erhalten seine Wiedergaben einen persönlichen, individuellen Stil, der überzeugt und auch den geistigen 
               Kosmos hinter den Noten aufleuchten lässt. (...)
               Als Pianist von großem Stil präsentierte er sich in den verklärten, fast schwerelosen Bearbeitungen aus "Tristan 
               und Isolde" von Carl Tausig und in der monumentalen Schluss-Szene in der Bearbeitung von Liszt. (...)"
 
    

LA CHAPELLE DE FRANçOIS LISZT

  
            Ostthüringer Zeitung, 24. 01. 2011 (Hans Lehmann)
              (...) "Es begann mit der Uraufführung des jährlichen Kompositionsauftrags. Hannes Pohlit (...) nannte sein Werk "La Chapelle de 
               François Liszt", in dieser Reihe das bisher umfangreichste Stück. Als Vorlage dienten ihm Klavierstücke von Liszt aus dessen 
               "Harmonies poétiques et réligieuses". Anrufung, Ave Maria und ein Alleluja instrumentierte er für großes Orchester und lässt 
               das ganze zu einer art liturgischer Dichtung von beeindruckender Wirkung entwickeln. (...) Daniel Huppert stellte sich mit 
               Engagement dieser Riesenaufgabe als Dirigent, wobei das Opus technisch und intonatorisch (...)  an die Grenzen des Machbaren 
               abseits gewohnten Repertoires stößt und die Wiedergabe deshalb extra zu würdigen ist." (...)


    Ostthüringer Zeitung, 22. 01. 2011 (Ulrike Kern

      
    (Fotos: Peter Scholz / OTZ)

    "Wieder gehen die Thüringer Symphoniker ungewöhnliche Wege – für den Nachwuchs und in gedenken 
    an Franz Liszt"
    Rudolstadt. "Bitte hören Sie auf, wenn ich abbreche, das wird sonst anstrengend", weist Daniel Huppert am Dirigentenpult 
    das Orchester im Rudolstädter Theater an. es ist Orchesterprobe, zwei Tage vor dem 4. Sinfoniekonzert der Thüringer 
    Symphoniker in Saalfeld. Alle sind angespannt. der Dirigent ist ein anderer als Chefdirigent Oliver Weder. das Stück ist neu, 
    ja sogar eine Uraufführung. Das Medieninteresse ist groß und eine Vertreterin des Deutschen Musikrates während der 
    Proben stets mit Videokamera anwesend. (...) "das Auftragswerk von Hannes Pohlit ist unser Beitrag zum Liszt-Jahr 2011, 
    und wie ich meine, einer der innovativsten", erklärt Oliver Weder. Dem Werk "La Chapelle de François Liszt" liegen drei 
    Klavierwerke des Meisters aus unterschiedlichen Schaffensperioden zugrunde, die Pohlit als komponierte Interpretation 
    für das Orchester neu gesetzt hat. Damit ist der 34-jährige Komponist, Pianist und Dirigent Hannes Pohlit, der in Leipzig 
    zu Hause ist und während der Proben ebenfalls in Rudolstadt Dirigent und Orchester unterstützte, ganz nah an Liszt dran. 
    denn dieses Verfahren, Musik der Vergangenheit durch die Brille der eigenen, modernen Musiksprache wiederzugeben, 
    ähnelt dem, was Liszt und die Romantiker stets mit ihren Adaptionen und Variationen getan haben. Entstanden ist 
    eine freie Transkription, für die Hannes Pohlit zwar Liszt und dessen spätromantischen Gestus treu bleibt, aber auch aus 
    seinem eigenen Werk zitiert, Stellen auskomponiert, die Tonart verändert und neue Übergänge zwischen den drei 
    Klavierstücken Liszts schafft. Herausgekommen sind viele Noten, ein virtuoses Stück, sehr ausnotierte Stimmen und 
    ganz präzise Angaben des Komponisten. Das heißt auch, die Orchestermusiker müssen noch mehr bei den Noten bleiben. 
    Und auch der Dirigent steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe, beispielsweise die schwierigen Taktwechsel zu meistern. 
    Doch Hannes Pohlit ist sehr zufrieden mit dem jungen Mann am pult, der einst sein Kommilitone im Dirigentenstudium 
    war. (...)"


Thüringer Allgemeine Zeitung, 20. 01. 2011(Frauke Adrians
          
             "Maestros von morgen am Dirigentenpult"
             "Im Lisztjahr Liszt spielen, das ist das eine. Man kann Liszts 200. Geburtstag aber auch mit neuen Kompositionen feiern. 
             In Saalfeld und Rudolstadt bringen die  Thüringer Symphoniker ein Werk zur Uraufführung, das Klavierstücke Liszts zitiert 
             und doch die Tonsprache des 21. jahrhundert spricht. Nicht nur die Komposition ist ganz jung: am Dirigentenpult stehen 
             Maestros von morgen." (...)

             Rudolstadt. Eine kniffligere Aufgabe für einen Dirigenten ist kaum vorstellbar. Daniel Huppert (30) studiert ein Werk ein, 
             das vor ihm noch keiner aufgeführt hat, mit einem Orchester, das er nicht kennt. Das Ganze dann auch noch in Anwesenheit 
             des Komponisten, der sich aus dem Zuschauerraum hin und wieder mit freundlich-kritischen Anmerkungen zu Wort meldet. 
             Dass Hannes Pohlit zur Orchesterprobe gekommen ist, der auch erst 34-jährige Urheber des Werkes "La Chapelle de François 
             Liszt", das findet Huppert aber genau richtig. "Ich bin sehr froh, dass er hier ist. Schließlich kennt keiner das Stück so gut 
             wie er. Und weil er selbst Dirigent ist, weiß er, wo die Schwierigkeiten liegen." Bei der Probe im Theater Rudolstadt kommt 
             es vor, dass Huppert den Komponisten direkt um Rat bittet: "Wie willst du das haben?" Generationen von Dirigenten würden 
             wohl sonst was darum geben, Beethoven oder Tschaikowsky dasselbe fragen zu können. oder Liszt." (...)

 


NACHTSTÜCK für kleines Orchester / Konzert "Junge Komponisten" der Thüringen Philharmonie Gotha
                (Hannes Pohlit als Dirigent und Komponist)
                Thüringer Allgemeine Zeitung, 08. 01. 2009 (Horst Gröner)

 
             „Wagnis mit Bravour gemeistert“ 
               „Hannes Pohlit, 32 Jahre alt und nicht nur Komponist, sondern auch umsichtiger und konzentrierter Dirigent dieses 
               Konzertes, steuerte ein „Nachtstück für kleines Orchester“ bei, das in dieser Fassung seine Uraufführung erlebte. (...) 
               Kennzeichen einer auch erregt erlebten nächtlichen Stimmung, wunderbar in Klänge umgesetzt, waren die Kennzeichen 
               dieses vielleicht eindrucksvollsten erstmals zu hörenden Stückes.“


Konzert mit dem Symphonieorchester der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar (Hannes Pohlit als Dirigent) 

              Thüringische Landeszeitung, 20. 05. 2004 (Hans-Jürgen Thiers)
              „Unter Leitung von Hannes Pohlit kam es zu einem spannend abgestimmten, sauber profilierten musizieren“

 

 

Diplomkonzert als Dirigent mit dem Kammerorchester der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

               Leipziger Volkszeitung, 18. 02. 2003 (Werner Wolf)

       
       „Viel Gespür für Feinheiten“
               „Vital und virtuos mit Paul Hindemiths erster Kammermusik beginnt im Konzertsaal der Leipziger Musikhochschule das 
               Diplom-Prüfungskonzert von Hannes Pohlit. So ungestüm, wie sie der damals junge Wilde aufs Notenpapier bannte. Die 
               zwölf jungen Musiker lassen ihrer Spielfreude freien Lauf und Pohlit organisiert das stürmische, rhythmische und lineare 
               geschehen mit klarer Zeichengebung...“  

 

 

 


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
© 2009-2017 by Hannes Pohlit