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AKTUELLES UND RÜCKBLICKE                                                                         

März 2019



Klavierabend in Neustadt an der Weinstraße: 225. Mandelring-Konzert
Auf Einladung der Pfälzischen Musikgesellschaft spielte Hannes Pohlit in der prominenten Kammerkonzert-Reihe
der "Mandelring-Konzerte" Enescu (1. Klaviersonate), Liszt-Busoni (Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos,
ad salutarem undam") sowie vier seiner "Paraphrases de Tango". Die Besprechung durch die Tageszeitung  "DIE 
RHEINPFALZ" finden Sie unter "Presse". 


Februar 2019


Hannes Pohlit spielte am 24. Februar 2019 das (ausverkaufte) Eröffnungskonzert der Leipziger 
"Blüthner Meisterkonzerte" im Weißen Haus Markkleeberg. Auf dem Programm standen Werke von
Henze (Lucy Escott Variations), Enescu (1. Klaviersonate) und Liszt-Busoni (Fantasie und Fuge 
über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam". 

Derzeit arbeitet Hannes Pohlit zudem an einem neuen Werk für Orgel, dessen Uraufführung
der amerikanische Organist und Grammy-Preisträger Nathan J. Laube 2020 in Leipzig spielen
wird.
 

Januar 2019

Als Ausgabe des Monats erschien zum Jahresbeginn 2019 die Druckausgabe von HUMANITÉ
(Geistliches Konzert für Violine und Orgel) im Friedrich Hofmeister Musikverlag:
Bestellnummer: FH 3429
ISMN: 9790203434290
 

September 2018

Kammerkonzert zum Tag des offenen Denkmals im Rokokosaal in Schloss Heidecksburg 
(mit Sima Tirov - Violine, Ekaterina Tolpygo - Viola und Rodin Moldovan - Violoncello):
Klavierquartette von Mahler und Fauré.  



August 2018

Uraufführung von HUMANITÉ / Geistliches Konzert für Violine und Orgel mit Stefan Arzberger (Violine) und
Simon Reichert (Orgel) in der Leipziger Nikolaikirche an der großen Ladegast-Eule-Orgel. Das Uraufführungs-
Konzert eröffnete den Leizpiger OrgelHerbst 2018. Die Spielpartitur des Werkes erscheint voraussichtlich zum 
Ende des Jahres im Friedrich Hofmeister Musikverlag. 





April 2018

Die Uraufführung von Humanité (Konzert für Violine und Orgel) wird am 4. August 2018 in der Leipziger Nikolaikirche 
stattfinden. Solist ist Stefan Arzberger (Violine). Den Orgelpart übernimmt Simon Reichert.

Werkeinführung: 

Das französische Wort Humanité hat zwei Bedeutungen: einerseits bedeutet es "Menschheit" allgemein, im besonderen aber 
auch "Menschlichkeit". Für mich ist die wichtigste Errungenschaft der Reformation die Erfindung der Menschlichkeit und die 
Rückbesinnung darauf, dass Gott auch in jedem Menschen lebt und jeder Mensch mit Gott kommunizieren kann und darf. 
Ich glaube, dass die wahre Geschichte der Menschheit von den einfachen Menschen, von ihrer Lebensweise, ihrer Art zu lieben 
und ihre Welt zu gestalten bestimmt ist. Mein Violinkonzert "Humanité" handelt von solchen Gedanken und Gefühlen. Jeder 
der drei Sätze beschäftigt sich mit dem Text eines Kirchenliedes der Reformation. Der erste Satz ("Wachet auf") beschreibt 
die Reformation wie den Sonnenaufgang eines neuen Lebens. Die Violine steht für die menschliche Seele, die aus dem Schlaf 
(des Mittelalters) erwacht, mit ihrem Gesang die Welt zum Singen und Klingen bringt und diese neue, von Liebe und Freude 
erfüllte Welt mit offenen Sinnen erkundet. Der zweite Satz ("Ein neues Lied wir heben an") ist ein Capriccio über Martin Luthers 
erstes Lied. Darin wird von dem Martyrium zweier Mönche berichtet, die in Brüssel auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, 
weil sie sich zur Reformation bekannt hatten. Die Violine wird zur Stimme des Protestes und der Anklage von Unmenschlichkeit 
und Machtmissbrauch. Der kontemplative dritte Satz ("Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist") reflektiert schließlich die Suche 
nach Frieden und nach der Vereinigung mit Gott sowie die Frage der Menschwerdung Gottes. 
Die Reformation ist nicht nur eine große Geschichte des Humanismus, sondern auch einer der Ursprünge der europäischen 
Musikgeschichte, des Kirchengesangs. Die Solo-Violine "singt" daher auf die Choral-Texte, indem ihre Stimme - ähnlich einer 
Singstimme - nach den Texten der Choräle komponiert ist. Der Orgel kommt die Aufgabe zu, die Welt in vielschichtig farbigen 
Dimensionen, aber auch den Feind, der sich der Seele mit roher Gewalt entgegenstellt, darzustellen. Mich selber beschäftigt die 
Frage, was die Menschen in der Gegenwart und in der Zukunft aus der humanistischen Idee machen werden. Tradition ist das, 
was übrig bleibt von großen, oft leidenschaftlichen Gefühlen und visionären Ideen; manchmal bleibt von diesen Gefühlen und 
Ideen nach Jahrhunderten nur noch eine äußerliche Hülle übrig. Daher erscheint zum Ende des Violinkonzertes im Orgelpedal 
der "originale" Choral "Wachet auf, ruft uns die Stimme" im Orgelpedal in seiner tonal überlieferten Gestalt, während die 
Stimme der Violine sich im alles auflösenden Rauschen von kriegerischen Fanfaren und Stürmen verliert. Humanistische Ideen
sind in der Geschichte der Menschheit immer wieder von Mächtigen entfremdet und zu unmenschlichen Zwecken eingesetzt 
worden. So bleibt auch die Violine, die "Seele" dieses Tongedichts und hier Stellvertreterin für die enteigneten Urheber großer 
geistlicher Errungenschaften, am Ende entfremdet in einem veränderten Klang stehen - und das Stück endet mit einem 
sorgenvollen Fragezeichen. (Hannes Pohlit) 


Januar 2018

Umfangreiches Porträt in der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" (10. Januar 2018, Holger Pöschl) 



13. Januar 2018: Premiere "Faust" mit Hannes Pohlits Musik am Landestheater Eisenach
                           Die 36. und letzte Vorstellung dieser Produktion findet am 29. März 2018 statt. 

 


Oktober 2017

GROßES CONCERT zum Tag der Deutschen Einheit: Klavierabend auf Schloss Hubertusburg



September 2017



Ab dem Wintersemester 2017/18 unterrichtet Hannes Pohlit als hauptamtlicher 
Künstlerischer Mitarbeiter für Partiturspiel und Partiturkunde am Institut für Dirigieren 
und Opernkorrepetition der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar 


Juni 2017

Schlössernacht Schloss Hubertusburg (Sachsen), 10. Juni 2017:
Romantische Musik am historischen Steinway-Flügel im Ovalsaal des "sächsischen Versailles".
   
  


Mai 2017

Blüthner Classics Markkleeberg (Weißes Haus), 28. Mai 2017:
Klavierabend mit Werken von Liszt, Liszt-Wagner und Hannes Pohlit im 
ausverkauften Spiegelsaal am weißen Blüthner-Konzertflügel.




Februar 2017


Demo-Aufnahmen für das Verlaine-Duo mit Sima Tirov




November 2016

Hannes Pohlit übernimmt kurzfristig die musikalische Leitung eines 
Konzerts der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt (5. 11. 2016).




September 2016

Die Studienpartitur von IL VENTO ist im Friedrich Hofmeister Musikverlag erschienen
und ab sofort im Musikalienhandel sowie beim Verlag bestellbar.
Bestellnummer: FH 8033
ISMN: 9790203480334




Juli 2016

Klavierabend mit Werken von Franz Liszt


April 2016

Uraufführung von
NEL FIUME ETERNO
per Clarinetto di bassetto e quartetto d'archi
(Bamberg)


H. P. mit dem Ravel-Ensemble (Solisten der Dortmunder Philharmoniker):
Seulki Ha (Viola), Markus Beul (Violoncello), Joowon Park (Violine II), Martin 
Bewersdorff (Bassettklarinette), Shinkyung Kim (Violine I)


Februar 2015
Premiere von FAUST_EINS (J. W. Goethe, Faust - Der Tragödie Erster Teil)
mit der Schauspielmusik für Soli, Chor und Orchester von Hannes Pohlit
am Thüringer Landestheater Rudolstadt mit den Thüringer Symphonikern unter der
der Leitung von Oliver Weder.
Interview mit Hannes Pohlit im MDR Fernsehen am 7. 2. 2015.




Oktober 2014

Vorbereitung der Partitur von IL VENTO für die Druckausgabe.
Die Studienpartitur wird noch 2014 im Friedrich Hofmeister Musikverlag erscheinen. 





August 2014

Bericht über Hannes Pohlits Aktivitäten als Composer in residence beim Festival
"Cantiere Internazionale d'Arte" in Montepulciano/Toskana (Uraufführung von "Il Vento" für 
Orchester, "A-d-a" für Streichtrio und "Les cloches" für Klaviertrio)
    




28. Juli 2014
Porträt in der Leipziger Volkszeitung / Kultur (siehe "Presse")

 

Juli 2014
Hannes Pohlit erhält einen Kompositionsauftrag durch das Thüringer Landestheater
Rudolstadt für die Neuinszenierung von Goethes "Faust- Der Tragödie Erster Teil" im Februar
2015 mit Chor und Orchester. Dieser Auftrag beinhaltet unter anderem die Neukomposition
der von Goethe vorgesehenen Lieder und Chorszenen. Unter der Regie von Steffen Mensching
und der musikalischen Leitung von Oliver Weder singen und spielen das Ensemble des 
Thüringer Landestheaters und die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt.  


Juli/August 2014: Hannes Pohlit wird für einige Tage als Komponist und Pianist zu Gast beim 
Cantiere Internazionale d'Arte in Montepulciano (Toskana) sein, wo - als Auftragswerke 
des berühmten, 1976 von Hans Werner Henze gegründeten Festivals - am 30. Juli als 
Eröffnungsstück des 2. Sinfoniekonzertes die Sinfonietta "Il Vento" und am 31. Juli im 
Gesprächskonzert "Affrontare Henze" das neue Klaviertrio zur Uraufführung kommen werden.
Das Gesamtprogramm des Cantiere kann hier abgerufen werden. 


     
März 2014
Der erste Band von Hannes Pohlits Paraphrases de Tango ist pünktlich zur 
Leipziger Buchmesse im Friedrich Hofmeister Musikverlag erscheinen und ab 
sofort im Buchhandel erhältlich. Dabei handelt es sich um ein ambitioniertes Crossover-
Projekt eines zeitgenössischen Komponisten, das – ganz im Stil der virtuosen Paraphrasen, 
Opernfantasien und Bravourstücke Franz Liszts – die klassische Klavierliteratur auf exotische 
Weise bereichert. Als doppelte Hommage bildet der Zyklus von zwölf Stücken stilistisch eine 
Synthese aus der chromatischen Melodik des Tango-Altmeisters Carlos Gardel (1890-1935) 
und dem brillanten Klavierstil Franz Liszts.




       „Wie die Konturen eines Bildes in der Erinnerung verschwimmen, 
       so tritt uns die lakonische Formgebung und kantige Rhythmik 
       der klassischen Tangos nun in einer verklärten lyrischen Form 
       entgegen: entrückt in die Atmosphäre eines ebenfalls der 
       Vergangenheit angehörenden Salons, dem sie zwar nicht 
       entstammen, in den jedoch sensible Konzertpianisten und 
       ambitionierte Liebhaber sie entführen mögen.“   


      
(aus dem Vorwort des Komponisten)



        



Im Präsentationskonzert des Friedrich Hofmeister Musikverlages auf der Leipziger Buchmesse
stellte der Komponist einem zahlreich erschienenen Publikum die Stücke persönlich am Flügel
des "Klangquartiers" vor.  

    

    
   


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