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BIOGRAFIE 


Foto: Hannes Pohlit bei einer Probe für "Il Vento" beim 39. Cantiere in Montepulciano, Juli 2014


Fantasie, Sinnlichkeit, starke Ausdruckskraft und handwerkliche Virtuosität zeichnen Hannes Pohlits Musik aus. Als 
Künstler im umfassendsten Sinne ist Hannes Pohlit gleichermaßen als Komponist, als Pianist und als Dirigent tätig und 
damit einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. 

Der gebürtige Rheinland-Pfälzer schrieb im Alter von 14 Jahren seine ersten Kompositionen. Ein Orchesterwerk, das er im 
Alter von 16 Jahren komponierte, wurde 1993 mit dem Förderpreis des Deutschen Komponistenverbandes ausgezeichnet. 
Noch während seiner Schulzeit war er Jungstudent in der Kompositionsklasse von Hans Zender an der Frankfurter Musik-
hochschule. Nach einem begonnenen Kompositionsstudium bei Hans-Jürgen von Bose in München entschied er sich jedoch
für eine Dirigentenlaufbahn und komponierte zehn Jahre lang nicht. Von 1998 bis 2003 studierte er an der Hochschule für 
Musik und Theater in Leipzig Dirigieren bei Gert Bahner und Christian Kluttig und anschließend an der Hochschule für 
Musik in Weimar im Aufbaustudium bei Gunter Kahlert (Konzertexamen). Von 2003 bis 2006 war am Theater Erfurt als
Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung engagiert. 2006 kehrte er als Künstlerischer Leiter des "ensemble leipzig 21", eines 
Kammerorchesters für zeitgenössische Musik, zurück nach Leipzig und nahm an der Hochschule für Musik und Theater ein 
Musiktheorie-Studium sowie ein Kompositionsstudium bei Reinhard Pfundt auf. Beide Studiengänge schloss er 2010 "mit 
Auszeichnung" ab. 
Nach einer Komponier-"Pause" von zehn Jahren entstanden seit 2007 zahlreiche Werke für Orchester, verschiedene Kammer-
musikbesetzungen und für Klavier, die seit 2013 im Friedrich Hofmeister Musikverlag Leipzig erscheinen.  
Durch seine langjährige Konzerttätigkeit als Dirigent und als Pianist konnte sich Hannes Pohlit eine große Kenntnis des 
Opern- und Konzertrepertoires bis ins 21. Jahrhundert erarbeiten, die er seit 2010 auch als Dozent für musiktheoretische 
Fächer an der Leipziger Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" an seine Studenten weitergibt. Er dirigierte Konzerte 
bei Orchestern wie der Jenaer Philharmonie und der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl, war Gastdirigent diverser Festivals 
für Neue Musik und gab als Pianist Klavierabende in mehreren deutschen Städten. Die Kritik bescheinigt ihm dabei "viel 
Gespür für Feinheiten" ("Leipziger Volkszeitung") und eine „solide Virtuosität mit der Eleganz eines Chopin“ („Die Rheinpfalz“).
 
Hannes Pohlit komponierte im Auftrag u. a. für die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt, das Thüringer Landestheater,
für das Künstlerhaus Edenkoben und für das legendäre, von Hans Werner Henze gegründete Festival „Cantiere Internazionale 
d’Arte“ in Montepulciano/Italien, wo er im Juli 2014 als Composer in residence mit drei Uraufführungen - darunter die Sinfonietta 
für großes Orchester „Il Vento“ - umfangreich gewürdigt wurde. Seine symphonische Schauspielmusik zu Goethes "Faust" für die 
Neuinszenierung am Thüringer Landestheater Rudolstadt wurde im Februar 2015 deutschlandweit in der Presse gelobt.
Im Friedrich Hofmeister Musikverlag erscheinen unter anderem "Il Vento" für großes Orchester, die Orchesterparaphrase 
"La Chapelle de François Liszt“ (zum Liszt-Jahr 2011), das „Sextett für Streicher“ (2009/10), das Cellokonzert „Contemplations“ 
(2011) und - als doppelte Hommage an die musikalische Welt des Tangos und an die romantische virtuose Klaviermusik - zwölf 
Klavierparaphrasen über Melodien des Tango-Komponisten Carlos Gardel im Stil von Franz Liszt (2012/13).
Im November 2016 debütierte er nach längerer Abwesenheit vom Dirigentenpult bei den Thüringer Symphonikern Saalfeld-
Rudolstadt als Dirigent mit der musikalischen Leitung des Sonderkonzerts mit Werken junger Komponisten. Seit dem Winter-
semester 2017/18 ist Hannes Pohlit Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Dirigieren und Opernkorrepetition der 
Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar.  


  




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© 2009-2017 by Hannes Pohlit